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Mit Mundart die Herzen erobert
1991 war das Jahr, in dem sich alles
verändern sollte: Kurt Felleraus Köln und Karl-Heinz
Brand aus Neuss verwirklichten sich den Traum von
einer eigenen Band. Nicht Irgendetwas, Mundart
sollte es sein, die den Bierbrauer und den
Fernmeldetechnikerneue Wege gehen ließen. Die Räuber
waren geboren! Als dann 1993 durch Norbert Campmann
das Team verstärkt wurde, war die Formation komplett
und startete in eine ungewisse Zukunft. Was sie noch
nicht wussten: Damit hatten sie einen wichtigen
Beitrag in der Geschichte der rheinischen Mundart
geleistet!
Aus Liebe zur Musik gaben die drei
Barden ihre Berufe auf, um sich ganz ihrer Berufung
zu widmen; das Resultat ist verblüffend. Heute
gehören sie als vierte Gruppe zum Kölner Kleeblatt.
Neben sich die Bläck Fööss, die Höhner und die
Paveier.
In mehr als einem Jahrzehnt gaben
die Räuber bei über 3500Live-Auftritten und 300
Benefizveranstaltungen ihr Bestes. Neben zahlreichen
Auszeichnungen räumten sie bereits dreimal den
"Närrischen Oscar" in Bronze und Silber ab und sind
die erste Mundartband, die es vollbracht hat, 11
Wochen lang den 1. Platz der Cologne-Charts zu
belagern.
Bei derartiger Medienpräsenz (rund
75 Rundfunk- und TV Produktionen, u.a. für ARD, ZDF,
RTL, WDR, SWR) und durch viele umjubelte
Bühnenauftritte sowie 6 veröffentlichte Alben, die
zum Verkaufsrenner wurden (über 150.000 verkaufte
Tonträger) sind die Räuber so gefragt und beliebt.
Heute sind sie aus der Kölner Szene und weit darüber
hinaus nicht mehr wegzudenken. Mit Erfolgstiteln wie
„Wenn et Trömmelche jeiht“, "Da wa ja maHa da", „Ich
habe was, was Du nicht hast", "Schau mir in die
Augen", „Op dem Maat“, "Kölsches Bloot", "Die Rose",
„Und siewar nicht viel älter als 18 Jahr“, „Titicacasee“
oder auch "Kleine Mädchen müssen früher schlafen
gehen", schafften sie es, dass auch das Ausland auf
sie aufmerksam wurde. Sie gaben Konzerte in Belgien,
Holland und Luxemburg. Siewaren der Show-Act auf
Mallorca (RiuPalace), inSölden/Österreich und in
Calpe/Spanien und tourten bereits 2x durch
Namibia/Afrika sowie Pennsylvania/USA (German
Folklore Festivals).
Die Räuber - mehr als nur eine
Alternative zu jedem Anlass, denn neben Ihren
Verpflichtungen im Karneval spielen sie auf Wein-
oder Schützenfesten, auf Betriebsfeiern & Galas,
sowie auf Straßenfesten und waren schon des öfteren
mit RTL auf Mittelmeerkreuzfahrten unterwegs. Neben
den vielen Kurzauftritten gehören die Konzerte der
Gruppe mittlerweile zu den Highlights. Hier zeigen
die Räuber ihre ganze musikalische Vielfalt. Ob beim
jährlichen Open Air Konzert in Neuss vor 10.000
Zuschauern, ob in kleinengemütlichen Theatern wie
dem "Senftöpfchen" oder dem "Millowitsch" oder auch
beim Jahresabschlußkonzert in der Mülheimer
Stadthalle; die Räuber präsentieren Kölsch Milieu in
Mundart; manchmal laut, immer lebendig, hintersinnig
und einwenig frivol, manchmal aber auch leise und
nachdenklich!
Seit April 2001 heizt die Band dem
Publikum im Quartett ein. Der Vierte im Bunde ist
Wolfgang Bachem, der zusammen mit Norbert, Kurt und
Karl-Heinz in die nächsten Jahre geht und versuchen
wird, mit Texten und Musik das Herz eines Jeden
zutreffen, der sich mit dem Rheinland verbunden
fühlt. Unermüdlich stürmen die Räuber jede Bühne und
gewinnen mit ihren Hits die Herzen der Zuhörer im
Sturm. Aber nicht nur die Hits haben die Räuber zu
einer der beliebtesten Kölner Bandswerden lassen. Es
ist auch die charmante und „auf dem
Teppichgebliebene“ Art von Charly, Kurti, Nobby und
Wolli, der man sich einfach nicht entziehen kann. So
wie es aussieht, ist ein Ende der erfolgreichen
Räuber Karriere vorerst nicht abzusehen, da immenser
Einsatz und Fleiß der Gruppe in den letzten Jahren
eine ständig wachsende Fangemeinde brachte und dafür
sorgte, dass die Zahl ihrer Kritiker immer kleiner
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